Informationsgehalt? Kann man – muss man aber nicht …

Stellen Sie sich vor, Sie seien Redakteur. Hunderte Meldungen prasseln jeden Tag auf Sie ein. Sie ‘scannen’ also die Headlines. Da triggert Sie tatsächlich ein Schlagwort. Ab und an fangen Sie dann sogar an den Text anzulesen 

– und dann treffen sie auf das hier:

Presseportal

 

Die News ist … fünf Zeilen … irgendwas mit “erstklassig” am Ende?

Vor lauter drumherum, fällt der Redakteur spontan in Tiefschlaf. Es gibt wohl irgendwo irgendwas, das der PM-Schreiber als “erstklassig” bezeichnen würde. Viel Prosa ohne Information in einem Kettensatz mit sieben Kommas (zumindest im ersten Teil). Und wenn der Journalist dann tatsächlich bis zu “erstklassig” vorgedrungen sein sollte … dann ist die Zeit, die er investiert auch schon lange verstrichen. Die [ENTF]-Taste ist dann der einzig wahre Freund. Schade. Die News ist verloren.

Was tun, was nicht?

  1. In die Überschrift gehört die Leistung. Die Unternehmensnamen wirklich nur, wenn alleine das Unternehmen den Redakteur aufhorchen lassen würde.
  2. Das Wichtige (die Leistung) gehört ganz an den Anfang. Da zählt jedes Wort! Kein Redakteur wird sich lange in eine Meldung einlesen. Steht es nicht in den ersten zwei Zeilen … ist es weg, verloren und unnütze Arbeit.
  3. Bitte keine Kettensätze. Schon gar nicht, wenn sie im Nirwana enden. Mehr als drei Kommas in einem Satz sind ein eindeutiger Warnhinweis.

 

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.