PR-Profis fragen? Ach was – wir sind doch hip!

FinTechs auf Wachstumskurs! Ich kenne keine Branche, in der sonst wirklich begabte Menschen glauben, PR-Profis seien überflüssig. Der Grund: Sie sind überzeugt, ihr FinTech ist hip und die Redaktion wird das schon erkennen.
Tipp: NÖ. Aber man kann sich perfekt blamieren! 😀

Twitter

Dabei kommen dann Aktionen wie diese (rechts im Bild, Direktnachricht auf Twitter) heraus. Das passiert gar nicht selten. So signalisiert diese Direktnachricht eine ganze Reihe von Dingen:

  1. Zielgruppe? Egal, wir kommunizieren unser B2C-Produkt an eine B2B-Redaktion. Klappt garantiert!
  2. Wir duzen. Ist uns doch egal, wie das sonst so bei Redaktionen üblich ist.
  3. Und wie der richtige Name der Redaktion ist … völlig überbewertet! Ansprechpartner? Egal.
  4. Redaktionen sind wie Influencer – haben Communities. Und: Redakteure lieben “Zusammenarbeit” …
  5. Was unser Unternehmen macht? Der Redakteur hat Zeit und wird sich selber informieren.
  6. Ich bin ein innovativer Marketing-PRO! Vorgeschlagene Kommunikationswege sind für Loser. Ich bekomme auf meine Art mehr Aufmerksamkeit! Antwort: *stimmt* … auf #PRausderHölle 😀

Was tun, was nicht?

  1. Impressum lesen – und nachsehen, wer der richtige Ansprechpartner ist. Ist keiner genannt, dann zurückhaltend beim Chefredakteur nachfragen.
  2. Again: Nicht ungefragt duzen.
  3. Ist man nicht selbst ausgebildeter PR-Profi, dann unbedingt vorher zumindest mal mit einer professionellen PR-Agentur sprechen. Ein erstes Gespräch und ein paar Tipps sind üblicherweise Gold wert, denn es gibt keine zweite Chance.

 

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